HUND & HERZ

HUNDESCHULE

PHILOSOPHIE

Jeder Hund besitzt eine einzigartige Persönlichkeit, hat individuelle Bedürfnisse und lernt am besten auf konstruktive, faire, verständnisvolle und belohnungsbasierte Weise. Mit offener Haltung und offenem Herzen begegnen ich jedem Hund und jedem Menschen mit Respekt, Verständnis und Wertschätzung. 

ANGEBOT

  • Bern und Umgebung
  • für Junghunde, erwachsene Hunde und Senioren ab 8-jährig
  • Im Freien (Ort wird jeweils angegeben)
  • Neuste Hundtrainings-Methoden mit Ruhe, Klarheit und Geduld.
  • 1:1-Training sowie Kleingruppen (ca. 4 Teilnehmer) 

TRAININGSINHALTE


  • Namenkonditionierung, Aufmerksamkeit
  • Sitz, Platz
  • Warten/Bleiben, Distanz vergrössern, anbinden
  • Ein- und Ausladen (Auto)
  • Hunde im Auto
  • Wissen rund um die Gesundheit und Versorgung der Hunde
  • Laufen an lockerer Leine
  • Begegnungen mit Menschen
  • Begegnungen Hunden  mit
  • Begegnungen  Joggern/Velos/ Autos/Rollwagen
  • Rückruf
  • Freilauf und abrufen
  • Nasenarbeit/Schn¨üffelparkour
  • Geführte Spaziergänge

HUNDEFITNESS FÜR ERWACHSENE HUNDE UND SENIOREN

  • Beweglichkeit, Koordination, Muskulatur und Körpergefühl 
  • Eingehend auf Können und Bedürfnisse des der Hunde-Mensch-Teams 
  • 1:1-Termin und Kleingruppe 



MEINE METHODEN

individuell und bedürfnisorientiert

konstruktiv und fair

respektvoll und klar

alltagsnah und verständlich

mit Freude, Geduld und Struktur

angepasst an Alter, Charakter und Trainingsstand

Was zeichnet uns aus?

Meine Hunde sind meine grössten Lehrer im Alltag. 

Stevie - Unser blinde Hund

Stevie ist ein Segugio Italiano aus einem italienischen Tierheim. Er wurde ca. jährig auf neben einer Hauptstrasse gefunden. Er war dann rund ein Jahr im Tierheim bis die erste Anfrage (meine) kam. Seine Ausstrahlung hat es mir angetan.
Sein Blick richtet er zur Kamera, mit grossen, nach vorne gerichteten Ohren und die Nase hoch oben.
Stevie zog im Sommer 2018 bei uns ein. Anfangs hoppelte er vor Aufregung herum und kniff einem, wenn er zu nahe kam. Er hatte verständlicherweise Angst vor Treppen, die wir im Laufe der Zeit abbauen konnten und das Hinauf- und Hinuntergehen dank eines Kommandos vereinfachen. 
Stevie ist braucht zwar gewisse Kommandos mehr, er ist aber ansonsten ein normaler Hund. 
Er macht seit Jahren Mantrailing, was unsere Bindung stärkt. Im Übrigen hat Stevie das Nationale Hunde-Brevet erhalten. Ihr seht, Training mit einem blinden Hund klappt.
Ich sage immer wieder, dass Stevie mit seinem Herzen sieht. Er ist mein 'Prince Charming'

Aby - die mutige, dreibeinige Nonna

Aby musste sein sie war Schicksal. Durch eine Bekanntschaft wurde ich auf sie aufmerksam gemacht. Ich war gleich von ihrem Temperament und ihrer draufgängerischen Art  

 beeindruckt.  Aby war ungefähr ein Jahr bei einem Verein für Cirneco dell Etna-Hunde in Sizilien. Sie war verletzt gefunden worden bzw. das Bein war schon so lange gebrochen gewesen, dass man es nur noch amputieren konnte. Narben am Rücken, abgeschliefene Zähne und ihre Skepsis zeugten von seinem harten Leben. Es dauerte auch hier etwa ein Jahr, bis sie sich bei uns wirklich entspannen konnte und vertrauen fasste. Nähe war für sie schwierig. Bei ihr war jedes Stück Vertrauen hart erarbeitet und die grösste Belohnung für mich und meinen Mann.

Das Mantrailing-Training mit ihr war immer lustig. Dieses Mädchen war so mutig, neugierig und hungrig! Sie war meine Abenteurerin. 
Nach einem Infekt in der Leber mussten wir sie leider über den Regenbogen gehen lassen, wo sie sicher weitere Abenteuer erlebt. Stevie hat sie lange vermisst und getrauert. Seit sie weg ist, kann er Zuhause nicht mehr ohne Menschen bleiben. Wir vermissen sie noch heute und erinnern uns gerne an all ihre Abenteuer.

Caramel - Unser Casanova 

Caramel lernte ich während eines Workshops über den Auslandtierschutz in Mostar, Bosnien-Herzegowina, kennen. Er war wenige Wochen zuvor auf dem Uni-Gelände gefunden worden. Aufgrund von Verletzungen musste ihm ein Vorderbein amputiert werden und wie es sich später in der Schweiz herausstellte, war ein Hüftgelenkt schwer gebrochen worden. Deshalb wurde es herausoperiert.
Caramel war ein Lernprozess für uns. Wir lernten die Hundephysiotherapie kennen, absolvierten ein Erziehungskurs, befassten uns mit seinem abendlichen Jammern und für uns noch unverständlichen Beissen. Er wollte zwar offensichtlich unbedingt gestreichelt werden, hielt die Berührungen aber nicht länger als wenigen Sekunden aus bevor er anfing die Hände zu knabbern.
Interessanterweise zeigte er dieses Verhalten nur mir und meinem Mann gegenüber. Zu Fremden ist er schon immer lieb gewesen - er liebt Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. 
Eine weitere Herausforderung waren seine plötzlichen Fallenlassen. Das konnte er häufig und lange tun. Nebst körperlichen Beschwerden als Grund hatte das auch andere Ursachen. Was uns in die Welt des Hundecoachings brachte. Eine grosse Hilfe, weil wir von dann an, anfingen die Welt möglichst aus seiner Perspektive zu beobachten und wahrzunehmen. Es stellte sich heraus, dass Caramel Angst vor vielen Dingen hatte, wie Drohnen und ihre Geräusche, Baukrähnen im Einsatz am anderen Endes des Quartiers, Flugzeuge oder Helikopter. Dinge, die wir Menschen nicht bewusst wahrnehmen. 
Auch mit Caramel machen ich Mantrailing. Das hat uns enorm geholfen  uns besser zu 'lesen' und klarer zu kommunizieren. Tönt zwar etwas verrückt, es hat aber wirklich geklappt. Mein grosser Bär und ich sind heute ein funktionierendes Team mit viel Herz und Enthusiasmus.
Aby war wie seine Hunde-Mama. Trotz des groooossen Grössenunterschieds brachte sie ihn immer wieder zu Boden, wenn er sich 'daneben' benahm und sie nervte. Was für ein Bild das jeweils war!

Elli - das wundervolle, alte Wölfchen 

Elli landete in einem norddeutschen Tierheim nachdem ihr ehemaliger Besitzer im Krankenhaus für sein Lebensabend aufgenommen wurde.

Ich habe immer ein Projekt, an dem ich arbeite. Meistens für meine Kunden. Von Zeit zu Zeit ist es aber auch ein persönliches Vorhaben, das mich neue Inspiration gewinnen lässt.

Hier könntest du dich kurz vorstellen und erklären, was du tust. Was macht dich besonders, und wie kannst du deinen Kunden helfen? Das muss gar nicht lang sein. Eigentlich ist es sogar eine gute Idee, den Text möglichst kurz zu halten, weil die meisten Leute nicht viel auf Bildschirmen lesen möchten.